Innovationskonferenz des BVMed in Stuttgart: „In Krisenzeiten sind die Chancen für Innovationen besonders gut“
Berlin/Stuttgart. Die Gesundheitswirtschaft und mit ihr die Medizintechnologien werden trotz Wirtschafts- und Finanzkrise ein Wachstumsmarkt bleiben. „In Krisenzeiten sind die Chancen für Innovationen besonders gut“, sagte Dr. Michael Brandkamp vom High-Tech Gründerfond auf der BVMed-Konferenz „Medizinischer Fortschritt – Leicht gemacht“ am 7. Mai 2009 in Stuttgart. Deshalb seien es auch gute Zeiten, Unternehmen im MedTech-Bereich zu gründen. Dr. Siegfried Jaumann vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium bestätigte, dass die Medizintechnik von der Wirtschaftskrise mit am wenigsten berührt sei. Deshalb komme der Branche für Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze auch eine besondere Bedeutung zu. Zur Innovationspolitik gehöre es daher, „die vorhandenen Stärken zu stärken“.
In Vorträgen und Diskussionen ging es um die Umsetzung von Innovationen von der Idee bis zur Versorgungspraxis, um das Zusammenspiel von Forschung und Unternehmensgründung und um verschiedene Förderungs- und Schutzmöglichkeiten für die Unternehmen. Außerdem wurden drei konkrete Firmenbeispiele vorgestellt. Der Weltmarkt für Medizintechnologien beträgt nach Angaben von BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt und Venture Capital-Experte Thom Rasche von Earlybird rund 220 Milliarden Euro. Der europäische Markt ist mit rund 70 Milliarden Euro nach den USA mit 90 Milliarden Euro der zweitgrößte Markt der Welt. Deutschland ist mit 23 Milliarden Euro als Einzelmarkt nach den USA und Japan weltweit der drittgrößte Markt und mit Abstand der größte Markt Europas.
BVMed-Pressemeldung Nr. 39/09 vom 8. Mai 2009
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